Freitag, 25. Mai – INTRASTAT | Abgabefrist für die INTRA-Meldung betreffend die innergemeinschaftlichen Lieferungen und die innergemeinschaftlichen Erwerbe, die im Bezugsmonat April 2018 durchgeführt und mit Bezug auf diesen Monat verzeichnet worden sind. Die Versendung darf ausdrücklich nur in elektronischer Form durchgeführt werden. Man beachte die unter Umständen notwendige Änderung bei der Periodizität, wenn im ersten Quartal die Schwellen (50.000 Euro) für die vierteljährliche Meldung überschritten worden sind. Die Intra-Meldung betreffend die erhaltenen Lieferungen und Dienstleistungen ist ab 2018 nur mehr für statistische Zwecke vorgesehen. Sie ist monatlich abzufassen, wenn in einem der vier vorhergehenden Kalenderquartale die Schwelle von 200.000 Euro (bei Lieferungen) bzw. von 100.000 Euro (bei Dienstleistungen) erreicht bzw. überschritten wurde. Die Schwellen für die Lieferungen und für die Erwerbe sind jeweils getrennt zu beachten.
Mittwoch, 30. Mai – Jahresabschluss | Kapitalgesellschaften haben den Jahresabschluss binnen 30 Tagen nach dessen Genehmigung im Handelsregister zu hinterlegen. Bilanz und GuV-Rechnung, Kapitalflussrechnung sowie der Anhang sind im elektronischen XBRL-Format, der Lagebericht ist hingegen im PDF-Format zu hinterlegen. Die Hinterlegung betrifft auch das Gesellschafterverzeichnis der Aktiengesellschaften (nur bei Änderungen gegenüber dem Vorjahr). Die GmbHs sind dagegen aufgrund der getrennten Meldepflicht und des abgeschafften Gesellschafterbuchs davon befreit. Heute verfällt demnach die Frist für jene Gesellschaften, die den Jahresabschluss am Montag, 30. April, genehmigt haben (der 120. Tag nach Abschluss des Geschäftsjahres). Wurde der Abschluss aber früher genehmigt (z.B. Freitag, 27. April), ist die Hinterlegung entsprechend vorher vorzunehmen (hier dann 27. Mai).
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