Montag, 30. Juli – Registersteuer | Zahlung der jährlichen Registersteuer für Mietverträge, die Ende Juni verfallen sind. Registrierung und Zahlung der Mietverträge mit Laufzeit ab Juli.
Dienstag, 31. Juli – Grenzpendler | Die früher im Ausland ansässigen Personen und die Grenzpendler können bis heute den Antrag für den besonderen Nachlass für nicht gemeldete Auslandsvermögen in elektronischer Form einreichen. Innerhalb der gleichen Frist ist auch der Begleitbericht zu versenden. Die Zahlung kann bis 1. Oktober 2018 durchgeführt werden (vgl. den Beitrag in der SWZ vom 22. Juni 2018).
Dienstag, 31. Juli – MwSt-Guthaben | Bis heute ist – bei Vorliegen der entsprechenden Voraussetzungen – der Erstattungsantrag für das MwSt-Guthaben für das zweite Quartal 2018 (April – Juni) ausschließlich in elektronischer Form einzureichen. Der Antrag ist auch im Falle von Verrechnungen notwendig. Man hat dazu den Vordruck „IVA TR“ zu verwenden. Werden Guthaben von mehr als 5.000 Euro verrechnet, braucht es im Antrag den Bestätigungsvermerk eines Steuerberaters oder die Unterschrift des Abschlussprüfers.
Mittwoch, 25. Juli – INTRASTAT | Abgabefrist für die INTRA-Meldung betreffend die innergemeinschaftlichen Lieferungen und die innergemeinschaftlichen Erwerbe, die im Bezugsmonat Juni 2018 durchgeführt und mit Bezug auf diesen Monat verzeichnet worden sind. Die Versendung darf ausdrücklich nur in elektronischer Form durchgeführt werden, in der Regel über den Kanal der Zollverwaltung. Man beachte die unter Umständen notwendige Änderung bei der Periodizität, wenn in den Monaten April und Mai die Schwellen (50.000 Euro) für die vierteljährliche Meldung überschritten worden sind. Es ist dann auch die Meldung für die beiden Vormonate einzureichen. Die Intra-Meldung betreffend die erhaltenen Lieferungen und Dienstleistungen ist ab 2018 nur mehr für statistische Zwecke vorgesehen. Sie ist monatlich abzufassen, wenn in einem der vier vorhergehenden Kalenderquartale die Schwelle von 200.000 Euro (bei Lieferungen) bzw. von 100.000 Euro (bei Dienstleistungen) erreicht bzw. überschritten wurde. Die Schwellen für die Lieferungen und für die Erwerbe sind jeweils getrennt zu beachten.
Dienstag, 31. Juli – Steuerbeistand | Arbeitgeber, die den Steuerbeistand gewährt haben, müssen auf dem Juli-Lohn (unabhängig davon, ob dieser im Juli oder Anfang August ausgezahlt wird) den Ausgleich laut Vordruck 730/2018 vornehmen und entsprechend die geschuldeten Steuern einbehalten bzw. das Guthaben auszahlen.
Dienstag, 31. Juli – Ires | Für Kapitalgesellschaften und die anderen der Körperschaftssteuer (IRES) unterworfenen Steuerträger mit Geschäftsjahr 1. August – 31. Juli verfällt die Frist für die Vorauszahlung der IRES und der IRAP.
Montag, 30. Juli – Jahresabschluss | Gesellschaften, welche den Jahresabschluss und den Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2017 am 29. Juni genehmigt haben (180 Tage nach dem Bilanzstichtag), haben spätestens bis heute die genannten Abschlüsse im Handelsregister zu hinterlegen.
Dienstag, 31. Juli – Ig-Erwerbe | Innergemeinschaftliche Erwerbe und Dienstleistungen (mit Leistungsort Italien) müssen ergänzt und innerhalb des Erhaltsmonats unter den Ausgangsrechnungen und unter den Eingangsrechnungen spätestens innerhalb des Folgemonats eingetragen werden. Es gilt eine Mindestfrist von 15 Tagen; die ab 16. Juli erhaltenen Rechnungen können daher auch später (im August) verzeichnet werden, immer aber mit Bezug auf Juli. Bei den erhaltenen innergemeinschaftlichen Dienstleistungen hat die Erwerbsbesteuerung bei Beendigung der Leistung oder, falls vorher, bei der entsprechenden Zahlung zu erfolgen.
Dienstag, 31. Juli – Nicht gewerbliche Körperschaften und Landwirte | Nicht gewerbliche Körperschaften mit MwSt-Position und Landwirte, welche im Juni innergemeinschaftliche Erwerbe vorgenommen haben (bzw. die bei Erwerben von weniger als 10.000 Euro für die ordentliche Erwerbsbesteuerung optiert haben), müssen bis Monatsende die auf die Erwerbe des Monats Juni geschuldete MwSt einzahlen und den Vordruck Intra-12 in elektronischer Form einreichen. Nicht gewerbliche Körperschaften ohne MwSt-Position haben, solange die Schwelle von 10.000 Euro nicht überschritten wird, jeweils vor Durchführung eines innergemeinschaftlichen Erwerbes den Vordruck INTRA-13 elektronisch bei der Einnahmenagentur einzureichen (die Besteuerung erfolgt im Ursprungsland). Die Erwerbsbesteuerung betrifft auch die erhaltenen innergemeinschaftlichen Dienstleistungen, und zwar auch wenn diese den institutionellen Bereich betreffen.
Dienstag, 31. Juli – Transportunternehmen | Die im entsprechenden Verzeichnis eingetragenen Frächter (gewerblicher Güterkraftverkehr) können bis heute eine einzige Rechnung für die gegenüber dem gleichen Auftraggeber im 2. Quartal 2018 erbrachten Leistungen ausstellen.
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