Freitag, 31. Mai – IRES | Für Kapitalgesellschaften und die anderen der Körperschaftssteuer (IRES) unterworfenen Steuerträger mit Geschäftsjahr 1. Juli – 30. Juni verfällt die Frist für die zweite Vorauszahlung der IRES und der IRAP.
Freitag, 31. Mai – Einzelunternehmen | Bis heute können Einzelunternehmen wahlweise betriebliche Immobilien aus dem Unternehmen herausnehmen und eine begünstigte Besteuerung des Eigenverbrauchs anwenden. Die Option ist allerdings erst in der nächsten Steuererklärung anzugeben. Für den Eigenverbrauch ist eine elektronische Rechnung auszustellen.
Freitag, 31. Mai – Registersteuer | Zahlung der jährlichen Registersteuer für Mietverträge, die Ende April verfallen sind.
Freitag, 31. Mai – INPS/NISF | Frist für die elektronische Versendung der monatlichen Meldungen für die Vergütungen an unselbstständige Arbeitnehmer, freie Mitarbeiter (oder mit Projektvertrag), gelegentliche Mitarbeiter sowie stille Teilhaber, betreffend den Monat April.
Freitag, 31. Mai – Ig-Erwerbe | Innergemeinschaftliche Erwerbe müssen ergänzt und bis Ende des Erhaltsmonats unter den Ausgangsrechnungen (oder in einem getrennten Register) eingetragen werden. Es gilt eine Mindestfrist von 15 Tagen; die ab 16. Mai erhaltenen Rechnungen können daher auch später (im Juni) verzeichnet werden, immer aber mit Bezug auf Mai. Die gleichen Vorschriften gelten sinngemäß auch für die erhaltenen innergemeinschaftlichen Dienstleistungen; die Erwerbsbesteuerung hat allerdings spätestens bei Zahlung zu erfolgen (oder vorher bei Beendigung der Leistung).
Freitag, 31. Mai – Meldung Auslandsumsätze | Bis heute ist die Meldung der Lieferungen und Leistungen für den Monat April elektronisch zu versenden (Esterometro), die gegenüber bzw. von nichtansässigen Steuerpflichtigen elektronisch ausgeführt bzw. erhalten wurden. Diese Meldung ist bekanntlich monatlich abzufassen.
Freitag, 31. Mai – MwSt-Quartalsmeldung | Bis heute ist die MwSt-Quartalsmeldung mit den periodischen MwSt-Abrechnungen für das erste Kalenderquartal 2019 elektronisch zu versenden. Es sind gegenüber der Meldung für das letzte Quartal 2018 (Abgabefrist war nach dem gewährten Aufschub der 10. April 2019) keine Änderungen zu verzeichnen.
Freitag, 31. Mai – Nichtgewerbliche Körperschaften und Landwirte | Nichtgewerbliche Körperschaften mit MwSt-Position und Landwirte, welche im April innergemeinschaftliche Erwerbe vorgenommen haben (bzw. die bei Erwerben von weniger als 10.000 Euro für die ordentliche Erwerbsbesteuerung optiert haben), müssen bis Monatsende die auf die Erwerbe des Monats April geschuldete MwSt einzahlen und den Vordruck Intra-12 einreichen. Nichtgewerbliche Körperschaften ohne MwSt-Position haben, solange die Schwelle von 10.000 Euro nicht überschritten wird, jeweils vor Durchführung eines innergemeinschaftlichen Erwerbes den Vordruck INTRA-13 beim MwSt-Amt einzureichen (die Besteuerung erfolgt im Ursprungsland). Die Erwerbsbesteuerung betrifft auch die erhaltenen innergemeinschaftlichen Dienstleistungen, und zwar auch wenn diese den institutionellen Bereich betreffen.
Donnerstag, 30. Mai – Jahresabschluss | Kapitalgesellschaften haben den Jahresabschluss binnen 30 Tagen nach dessen Genehmigung im Handelsregister zu hinterlegen. Bilanz und GuV-Rechnung, Kapitalflussrechnung sowie der Anhang sind im elektronischen XBRL-Format, der Lagebericht ist hingegen im PDF-Format zu hinterlegen. Die Hinterlegung betrifft auch das Gesellschafterverzeichnis der Aktiengesellschaften (nur bei Änderungen gegenüber dem Vorjahr). Die GmbHs sind dagegen aufgrund der getrennten Meldepflicht und des abgeschafften Gesellschafterbuchs davon befreit. Heute verfällt demnach die Frist für jene Gesellschaften, die den Jahresabschluss am Dienstag, 30. April, genehmigt haben (der 120. Tag nach Abschluss des Geschäftsjahres). Wurde der Abschluss aber früher genehmigt (z.B. Mittwoch, 24. April), ist die Hinterlegung entsprechend vorher vorzunehmen (hier dann 24. Mai).
Samstag, 25. Mai (aufgeschoben auf Montag, 27. Mai) – INTRASTAT | Abgabefrist für die INTRA-Meldung betreffend die innergemeinschaftlichen Lieferungen und die innergemeinschaftlichen Erwerbe, die im Bezugsmonat April 2018 durchgeführt und mit Bezug auf diesen Monat verzeichnet worden sind. Die Versendung darf ausdrücklich nur in elektronischer Form durchgeführt werden. Man beachte die unter Umständen notwendige Änderung bei der Periodizität, wenn im ersten Quartal die Schwellen (50.000 Euro) für die vierteljährliche Meldung überschritten worden sind. Die Intra-Meldung betreffend die erhaltenen Lieferungen und Dienstleistungen ist ab 2018 nur mehr für statistische Zwecke vorgesehen. Sie ist monatlich abzufassen, wenn in einem der vier vorhergehenden Kalenderquartale die Schwelle von 200.000 Euro (bei Lieferungen) bzw. von 100.000 Euro (bei Dienstleistungen) erreicht bzw. überschritten wurde. Die Schwellen für die Lieferungen und für die Erwerbe sind jeweils getrennt zu beachten.
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