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Dieser Artikel ist in der Ausgabe erschienen: Nr. 23/19  |  Freitag, 7. Juni 2019
Menschen & Unternehmen

SWZ-Award nach Schlanders

In eigener Sache 1 – Silvia Valentino, Geschäftsführerin und Mitbegründerin der Sozialgenossenschaft Vinschgau (SOVI), ist die Gewinnerin des SWZ-Award im Wert von 4.500 Euro. Sie besucht ab Herbst den berufsbegleitenden Zertifikats-Lehrgang „General Management“ am MCI.

Bozen/Innsbruck – Gemeinsam mit dem Management Center Innsbruck (MCI) hat die SWZ zum wiederholten Mal den SWZ-Award ausgelobt, ein Stipendium im Wert von 4.500 Euro für den Besuch des berufsbegleitenden MCI-Lehrgangs „General Management“. Damit sollen motivierte Menschen, die Führungsverantwortung tragen oder sich darauf vorbereiten, in ihrer beruflichen und persönlichen Weiterentwicklung gefördert werden. Betriebswirtschaftliches Wissen wird in der komplexen Arbeitswelt nämlich immer wichtiger.
Von allen Bewerbern schafften es vier in die engere Auswahl. Sie wurden zu einem Hearing nach Innsbruck eingeladen. Schlussendlich vergab die Jury bestehend aus Universitätsprofessor Kurt Matzler (wissenschaftlicher Leiter des Lehrgangs), SWZ-Chefredakteur Christian Pfeifer, Susanne E. Herzog (Leiterin MCI Executive Education) und MCI-Pressesprecherin Ulrike Fuchs den SWZ-Award an die Vinschgerin Silvia Valentino.
Die studierte Pädagogin und Psychologin Silvia Valentino ist Geschäftsführerin und Gründungsmitglied der Sozialgenossenschaft Vinschgau (SOVI) in Schlanders, die mittlerweile 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Die Genossenschaft betreut und begleitet Kinder und Jugendliche aus schwierigen Verhältnissen. In naher Zukunft möchte die SOVI ihre Tätigkeit allerdings ausdehnen und neben der Betreuung dieser jungen Menschen auch Angebote für ihre Integration in die Arbeitswelt anbieten. „Wir möchten nicht bei der Betreuung stehen bleiben, sondern den nächsten Schritt gehen und diesen jungen Menschen eine Zukunft schenken“, so Valentino. Über den MCI-Lehrgang „General Management“ möchte sich Valentino betriebswirtschaftliches und organisatorisches Know-how aneignen, um diese Herausforderung besser bewältigen zu können. „Um überlebensfähig zu sein, muss eine Sozialgenossenschaft genauso wirtschaftlich funktionieren wie jedes Unternehmen“, weiß Valentino.
Die Vinschgerin überzeugte die Jury mit ihrer hohen Einsatzbereitschaft für die Belange der Sozialgenossenschaft, aber auch mit ihrer Professionalität sowie mit ihren strategischen Überlegungen zur Weiterentwicklung der Genossenschaft. Als sie als Siegerin des SWZ-Awards verkündet wurde, war die Freude natürlich groß. Im Oktober beginnt für sie und ihre Lehrgangskollegen berufsbegleitend die sehr praktisch angelegte Weiterbildung. Bisherige Gewinner des SWZ-Awards sprechen einhellig davon, dass die Kombination von Weiterbildung und Beruf herausfordernd sei, aber lohnend, weil das Gelernte auch gleich in die Praxis umgesetzt werden könne.

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